Dienstag, September 07, 2010

Versicherung ist nicht gleich Versicherung

Ich schlage vor, den irreführenden Begriff Rentenversicherung in Altersunterhaltskasse abzuändern. Denn staatliche Rente ist eine Unterhaltszahlung der Erwerbstätigen an Ruheständler; und zwar nach Kassenlage!
 Wenn dieser irreführende Begriff "Versicherung" erst einmal gestrichen ist, kann man vielleicht auch den Begriff Generationenvertrag wieder mit Sinn füllen. Denn ausbezahlt wird nicht das, was man über die Jahre einbezahlt hat -das ist nämlich spätestens im nächsten Monat weg-, sondern der Rentner bekommt einen verhältnismäßigen Anteil an dem Geld, welches nachrückende Generationen gerade einzahlen. 


Kommentare:

  1. Wir glauben Ihnen ja, dass Sie sich diese Erkenntnis schwer erarbeitet haben. Der Rest der Bevölkerung hält das entweder für selbstverständlich (ist ja bei der gesetzlichen Kranken- und Arbeitslosenversicherung genauso) oder liest Wikipedia.

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  2. Im Gegensatz zu Ihnen kenne ich ganze Heerscharen von Wählern und Politikern, die dem Irrglauben unterliegen, dass jeder das aus der Rentenkasse bekommen müsse, was er/sie/es irgendwann einmal einbezahlt hat.

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  3. Der Begriff Rentenversicherung ist zwar missverständlich, ist aber derart alt und ehrwürdig (ich glaube vom ollen Bismark), dass man nicht mehr auf die Idee kommt das zu ändern.
    Bei spätestens meiner Generation (Bj 1966) geht der Generationenvertrag voll in die Hose.

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