Montag, April 15, 2013

Heiteres zum Wochenbeginn - Schreibtischunfall

Eine mir nahe stehende Kinderärztin berichtete mir diesen Fall:

Ein ca. 9 Jahre alter Patient P. kommt regelmäßig in ihre Sprechstunde. Fast immer muss dem armen Kind Blut abgenommen werden. Beim letzten Termin wurde P. mit der Bitte, doch etwas zu malen, aus dem Sprechzimmer geschickt, während Frau Doktor und die Kindesmutter die weitere Vorgehensweise erörtern wollten.

Als P. wieder dazukommen durfte, bat er seine Ärztin um eine Unterschrift auf dem Blatt Papier, welches er kurz zuvor zum Malen bekommen hatte, die sie ihm auch routiniert gab.

Er ging nochmals kurz vor die Türe, begab sich ins Sekretariat und kehrte mit einer Kopie zurück.

Triumphierend las der kleine Gauner folgenden Satz vor:

"Jedes mal, wen ich bei P. Blut abnähme, zahle ich ihm ein Schmerzensgeld von 20-30 Euro."

Das war Frau Doktor eine Lehre; sie wird niemals wieder etwas blind unterschreiben.

Kommentare:

  1. Es wäre interessant zu wissen, wie der berufliche Lebensweg des jungen Herrn aussehen wird. Wird er eher Jurist oder doch Vertriebler? :-)

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  2. Mir fehlt hier eine eingehende Analyse über die Rechtsverbindlichkeit dieser Erklärung.

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