Donnerstag, Oktober 28, 2010

Schuldeingeständnis

Mein Sohn fuhr gestern Morgen gut gelaunt und mit einer neuen Wintermütze zur KiTa. Am Nachmittag beklagte er sich, dass andere Kinder ihm die Mütze vom Kopf gerissen und in den Wald geworfen hätten. Auch der Zivi konnte sie nicht mehr finden.

Beim gestrigen Elternabend habe ich den Vater eines dieser Kinder angesprochen und ihn mit den Vorwürfen gegen sein Kind konfrontiert. Meine Frau sprach heute mit der Erzieherin. Beim Verlassen begegnete ihr das andere Kind, das gerade mit seinem Vater im Anmarsch war. Kaum wurde es meiner Frau ansichtig, versteckte es sich auch schon hinter seinem Papa. Der wunderte sich sehr über dessen Verhalten, das meine Frau zutreffend als faktisches Geständnis wertete.

Immerhin, wenn sich das schlechte Gewissen noch so Gehör verschaffen kann, ist vielleicht noch nicht alles zu spät und das Kind hat sich auf dem Pfad der Tugend nur etwas verlaufen...

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Nachtrag 28.10. 21:00 Uhr
Die Mütze ist auch wieder da!

Kommentare:

  1. Ein schönes Beispiel, wo auch der Mut des Vaters, die Dinge vernünftig anzusprechen, sicher eine Rolle spielte.

    Werner

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