Mittwoch, März 05, 2008

Die Bahn

Gerade habe ich versucht ein online-Ticket auf bahn.de zu buchen.

Da ich keine Lust habe mit Kreditkarte zu bezahlen, oder mich für eine bahncard anzumelden, ist die Sache gescheitert.

Ich finde es sehr bedenklich, dass hier eine Zahlung im Lastschriftverfahren so kompliziert gestaltet wird, dass eine kurzfristige und bequeme Ticketausstellung von zuhause nicht möglich ist.

Danke, Herr Mehdorn, ich werde auch in Zukunft die Bahn nur nutzen, wenn ich es nicht vermeiden kann.

Kommentare:

  1. Das Problem mit den online gebuchten Karten ist, daß sie ein, sagen wir, phantasievoller Mensch mehrfach ausdrucken und an mehrere Menschen verteilen könnte. Deshalb werden diese Fahrscheine nur in Verbindung mit Bahncard oder Kreditkarte akzeptiert.

    Allerdings ist die Penetranz, mit der (auch) die Bahn ihre Kunden dazu drängt, sich anzumelden, also persönliche Daten preiszugeben, durchaus bedenklich.

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  2. Das mit der Doppelnutzung ist schon einleuchtend.. Weiss eigentlich jemand, ob die tragbaren Ticketautomaten der Schaffner eine Online-Verbindung haben?

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  3. Klar muss eine Doppelnutzung vermieden werden. Aber warum muss ich mich schriftlich, also mit Vorlauf von mehreren Tagen, beim Lastschriftverfahren anmelden und kann deshalb kurzfristig nur mit Kreditkarte BEZAHLEN ?

    Und warum entfällt der ganze Umstand, wenn ich eine Bahncard kaufe ?

    Gibt es nicht so etwas wie ein Koppelungsverbot ß

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  4. Ich denke, dass Kreditkarte "immer geht", weil beim Lastschriftverfahren das Bonitätsrisiko beim Unternehmen liegt, bei Kreditkarte jedoch beim Kreditkartenunternehmen.

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  5. Nur, was spricht gegen mit Kreditkarte zu zahlen?

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  6. @2 also ich weiß, dass irgendeine Verbindung bestehen muss, denn mit Kreditkarten kann man an den Dingern zahlen. Aber inwiefern da mehr drin ist?

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  7. zu den vorherigen Kommentaren: Nein, die mobilen Terminals der Zugbegleiter haben keine Online-Verbindung. Deshalb kann man dort auch nicht mehr mit ec-Karte bezahlten (waren zu hohe Ausfälle).

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  8. Die Zahlung mit Kreditkarte ist für beide Parteien einfacher und bequemer, da die Firma, die die Kreditkarte ausgegeben hat (und die ja dafür eine jährliche Gebühr haben will) vergleichsweise viel Arbeit investiert und Service bietet. In den meisten Fällen dürfte das kaum ins Gewicht fallen, aber in den schwierigen Fällen - Lastschrift gegen leeres Konto, Identitätsschwindel etc. - sind Kreditkarten bzw. ihre Herausgeber wesentlich pflegeleichter als eine spröde Bank.

    Was bei mir bisher immer gut klappte: Die Verbindung detailliert raussuchen, ausdrucken, und am Bhf den Spruch "Ein Fahrschein für diese Verbindung, bitte!" bringen.

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