Donnerstag, Juni 21, 2012

Nimm 2, zahl 3 und spare dabei

Lange habe ich hin überlegt und her und dann wieder hin, ob ich Ross und Reiter nennen soll, sei's drum. Ich lasse es.

Heute morgen bringe ich meinen Nachwuchs zur Schule/Kindergarten/KiTa und kaufe noch schnell ein Pausenbrot beim Bäcker ein; die Kids stehen auf Brezeln, und zwar alle.

Vermeintlich hatte ich Glück, ein Schild auf dem Tresen sagte:
Donnerstag - Brezeltag
3 Brezeln für 0,99 €
Prima- oder auch nicht.

Der Kunde vor mir erkundigt sich schon nach den Brezeln, er hatte wohl eine größere Bestellung. "Leider sind nur noch zwei Brezeln vorrätig, der Rest dauert noch ein wenig", meint die Bäckereifachverkäuferin. Der Kunde entscheidet sich für etwas anderes. Dann bin ich dran, endlich!

"2 Brezeln und ein Laugenbrötchen, bitte", sage ich, eingedenk der bekannten Lagerbestände. Die Dame tut, wofür sie bezahlt wird und packt die Bestellung in ein Papiertütchen.

Sie tippt 2 Brezeln á 0,60 € und ein Laugenbrötchen á 0,50 € ein, summa summarum 1,70 €.
"Moment", wende ich ein. "Warum, sie wollten doch nur 2 Brezeln", entgegnet sie mit entwaffnender Logik. Ich murre etwas, ob der seltsamen Preisgestaltung, zahle dann aber anstandslos und begebe mich zu den im Auto wartenden Kindern.

Das nächste Mal werde ich am Donnerstag-Brezeltag, trotz Kenntnis der subjektiven Leistungsunfähigkeit 3 Brezeln bestellen und deren 2 erfüllungshalber entgegen nehmen. Nimm 2, zahl 3 und spare dabei, immerhin 0,21 €!

Kommentare:

  1. Fragt sich nur, ob Ihr Antrag über den Kauf von 3 Brezeln von der V auch angenommen wird - schließlich handelt es bei der Ausstellung und dem Preisschild um eine Invatio :D

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  2. Dogmatisch haben Sie Recht!
    Dann fragt sich allerdings auch, wie lange die V noch Verkäuferin sein darf - schließlich wird sie dafür bezahlt, die Ware ihres Arbeitgebers zu verkaufen. (Praktikerantwort)

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