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Mittwoch, September 23, 2009

Kurzkrimi

Ich war mit den Kindern im Urlaub.

Am hoteleigenen Spielplatz wurde ich Zeuge einer versuchten Tötung.

meine Jungs spielten in kindlicher Unschuld auf dem Rutschbahnturm und ahnten nichts von der Schlechtigkeit dieser Welt, als die idyllische Ruhe jäh gestört wurde.

Aus heiterem Himmel oder vielmehr ohne Vorwarnung aus der den Spielplatz einfriedenden Hecke stürzte ein Vogel mit aufgeregtem Gezwitscher und hektischem Geflattere auf den Sandplatz hernieder und hatte etwas Grünes im Schnabel.

Neugierig näherte ich mich dem Tatort, um den Grund dieses Aufruhres zu erfahren.

Der Täter fühlte sich offenbar ertappt und lies von seiner ruchlosen Tat ab.

Benommen und mit einem in seiner Beweglichkeit sehr eingeschränktem linken Vorderbein,

entfaltete sich

vor den staunenden Augen des Betrachters

eine Gottesanbeterin,

die sich ohne Zögern davon machte, indem sie den Stamm der schattenspendenden
Pinie erklomm.



Die schlechte Bildqualität bitte ich zu entschuldigen, befand sich doch meine Profikameraausrüstung im Safe, so dass nur mein Fotohandy als Dokumentationshilfe zur Verfügung stand.

Samstag, März 21, 2009

Spruch zum Wochenende

Der Spruch zum Wochenende kommt heute von der Besten Ehefrau aller Zeiten:

Dein Haar - vorne gelockt, oben gelocht...

Montag, August 11, 2008

Erfolgsmeldung

Zurück aus dem Urlaub freue ich mich sehr darüber, meine geneigte Leserschaft über meinen jüngsten Erfolg informieren zu dürfen.

Während in Peking die Schützen an den Medaillenplätzen vorbeischiessen, habe ich im Hotel Miami immerhin den 3. Platz belegt.

3. Platz

Samstag, Juni 21, 2008

Spielhöhle

Das SI-Center in Stuttgart ist eine Spielhöhle.
Es gibt ein Spielcasino.
Das Kino wurde früher auch Lichtspielhaus genannt.
Im Palladium werden Lustspiele aufgeführt.

Doch selbst da, wo man es nicht unbedingt erwartet, wird dem Spieltrieb Nahrung gegeben.

Im Herren WC finden sich auf dem Porzellan kleine, aufgemalte Fliegen, die als Zielübungen dienen können.

Und selbst der Weg zur Toilette ist als eine Art Schnitzeljagd aufgemacht. Hat mein sein Ziel erreicht, wartet diese Belobigung über dem Eingang.

Es war wirklich ein rundum gelungener Betriebsausflug von Schütz&Künzel.

Dienstag, Juni 17, 2008

Deutsche Spielkultur

Die aktuelle deutsche Mannschaft kann entweder schnell und ungenau, oder behäbig und präzise spielen. Es dürfte daher kein Zufall gewesen sein, dass das Tor von Michael Ballack gestern aus einer Standardsituation heraus fiel.

Ein ruhender Ball, ein wuchtiger Schuss,
ein geniales Tor, für Österreich war Schluss.

Bravo, Herr Ballack.

Gegen die spielfreudigen, technisch versierten Portugiesen mit ihrer bissigen Abwehr, müsste ein anderes Rezept gefunden werden. Der Ball muss in Strafraumnähe endlich wieder über drei Stationen den eigenen Mann finden, dann kommen vielleicht auch Klose oder Gomez zu herausgespielten Chancen.

Mittwoch, Mai 07, 2008

Um die Ecke gedacht

Wenn Ihnen jemand erzählt, er habe sich kürzlich seiner Freundin entledigt, dann brauchen Sie nicht sofort das Schlimmste befürchten, sondern Sie dürfen gratulieren. Der gute Mann hat geheiratet.

???


???


???


! ! !

sich entledigen = den ledigen Stand verlassen
sich der Freundin entledigen = die Freundin abschaffen !

Nach der Hochzeit ist sie ja nicht mehr die Freundin, sondern heißt jetzt Ehefrau.

Darauf muss man erst einmal kommen.

Dienstag, März 04, 2008

Verkehrte Welt, aber genau richtig

Normalerweise gestaltet sich die Informationsbeschaffung über laufende Strafverfahren recht schleppend und kostspielig. Die Polizei nennt nicht oder nur nach Vorlage einer Vollmacht ein Aktenzeichen und die Übersendung der Ermittlungsakten braucht eine Ewigkeit und kostet überdies noch Geld - mit oder ohne Umsatzsteuer.

Heute meldete sich bei mir die Kripo. Sie teilte mir mit, dass mein Mandant soeben als Zeuge gegen den Beschuldigten/Schuldner ausgesagt habe. Man verstehe sich ja als Partner der Anwaltschaft und deswegen teile man mir das Aktenzeichen der Staatsanwaltschaft mit, den zuständigen Sachbearbeiter und wegen welcher Verdachtsmomente gegen die Gegenseite ermittelt werde. Gesagt-getan...

"Danke" habe ich gesagt und mir dabei gedacht: "so darf es ruhig öfter laufen."

Darauf einen Liechtensteiner Kaffee (schwarz).

Dienstag, Januar 15, 2008

Mein Rezept: Penne all' avvocato

Manchmal tragen wir Anwälte ja schwarze Roben - und können doch nicht zaubern wie Harry Potter. Und ein Patentrezept gegen all das Böse und Verdriesliche dieser Welt haben wir auch noch nicht gefunden.

Mit einem Rezept gegen eine zu scharfe Fertig-Nudelsoße all'arrabiata kann ich aber dienen.

Man nehme eine Banane, verdrücke sie langsam und sorgfältig mit einer Gabel zu einer feinen, breiigen Masse (als Vater zweier Kleinkinder von 16 und 38 Monaten ist das eine meiner leichteren Übungen), dann füge man nach gusto etwas Salz, Oregano, Thymian und Paprikapulver hinzu, gebe das Ganze in einen kleinen Topf und erhitze es vorsichtig auf kleiner Flamme.

Bevor etwas anbrennen kann, füge man nun Sahne hinzu, nicht zuviel, aber auch nicht zu knapp. Dann öffne man die Fertig-Sauce all' arrabiata und mische sie unter ständigen Rühren in die Bananensahne. Noch 5 Minuten ziehen lassen und heraus kommt eine Nudelsauce, die es meines Wissens in keinem Restaurant gibt.

Gestern war übrigens Weltpremiere (und es geht mir gut) !

Mittwoch, Dezember 19, 2007

Einführung eines neuen Qualitätsmerkmals für Kanzleien oder MitarbeiterInnen

Das Phänomen ist zwar nicht neu, es wurde allerdings bislang noch nicht populär-wissenschaftlich aufgearbeitet. Was bewegt die Mandanten dazu, in eine bestimmte Kanzlei zu gehen, was gibt den Ausschlag für eine erfolgreiche Bewerbung einer erfahrenen ReNo-Gehilfin ?

Wer jetzt sagt, es seien fachliche Gründe, der oder die irrt gewaltig.

Der Kaffee oder auch Caffè ist DAS entscheidende Kriterium. Denn ob der Anwalt gut ist, ob der Fachanwaltstitel tatsächlich ein Indiz für eine bessere Betreuung ist, das zeigt sich meistens erst am Schluß.

Die Tasse Kaffee oder Caffè bei der ersten Besprechung, als einfacher Kaffee, Espresso, Cappuccino oder formvollendeter Latte Macchiato dargereicht, das lässt sich sofort auf Qualität, Geschmack, Stil und Lebensart hin überprüfen.

Und somit wären wir bereits beim zweiten Teil der nur scheinbar Zusammenhangloses vereinenden Einleitung.

Denn wem obliegt in den meisten Büros diese verantwortliche Verrichtung des Brühens, Abfüllens und Servierens der mannigfaltigen Spielarten des schwarzen Elixiers ?

Den wichtigsten Menschen im Büro überhaupt, die den Cheffes den Rücken freihalten, für sie lügen und flunkern, immer freundlich sein müssen, auch wenn's mal wieder schwerfällt - den Fachangestellten.

Und nun sage jemand, die Kaffeezubereitung sei doch keine Kunst, das sei ein gewohnheitsrechtlich abgesicherter Besitzstand, dass diese Aufgabe zum prägenden Berufsbild gehöre. Das mag gegolten haben, als in den meisten Büros eine einfache Filterkaffeemaschine stand.

Dank Microchips und Innovationsfreude der Hersteller gibt es heute Geräte, deren Bedienungsanleitung leicht den doppelten Umfang der Kanzleisoftware-Handbücher erreichen.

Die ReNo-Gehilfin mit Schwerpunkt Zwangsvollstreckung war gestern. Heute sind es Fertigkeiten im Umgang mit einer Saeco Royal Cappuccino oder Delonghi ESAM 3600 um nur einige zu nennen. Auch der Grundstoff selbst, ist schon lange nicht mehr das einfach zu handhabende braune Mehl.

Es gibt Maschinen für ganze Bohnen, Tabs, Pads oder Kaffee-Mehl, dann allerdings nur in einer bestimmten Körnung.

Vergessen wir also, zumal vor den Feiertagen, die ganze Juristerei und wenden uns den wirklich wichtigen Dingen im Leben zu.

Wohl bekomm's.

Nachtrag: Kreuzberger hat in den Kommentaren diesen interessanten link hinterlassen.

Vielen Dank dafür, zeigt es mir doch, dass ich nicht ganz falsch liege.

Dienstag, Dezember 11, 2007

Vae vanitas (Oh weh, Eitelkeit)

Vielleicht sollten sich die Damen umbenennen ?

Mein Vorschlag:

E 620 Ladys, weil junge knusprige Girls sind die ja nun nicht mehr, sondern da muss mit allen Tricks nachgeholfen werden...

Jetzt habe ich den oben verlinkten Artikel zu Ende gelesen und muss sagen, Respekt ! Oldies but Goldies, das Konzert in England war in nur 38 Sekunden ausverkauft. (Hoffentlich haben nicht nur Schwarzmarktspekulanten zugegriffen...)

Dienstag, Dezember 04, 2007

Fundstück - Der Teufel steckt im Detail

Die Waschmittelhersteller ver(sch)wenden viel Zeit und Geld, um eine Marke zu etablieren.

Doch sehen sie selbst.





Ein ganz gewöhnlicher Waschmittelkarton....




....der für den in Hausarbeiten eher ungeübten Juristen nützliche Verbraucherinformationen im engeren und im übertragenen Sinne bereithält ...




Doch hier stolpert der Jurist über etwas, was die fleißige Hausfrau wohl erst gar nicht gelesen hätte.


Hatte ich nicht ein Päckchen Omo gekauft ? Wieso steht da Sunil ?

Montag, November 26, 2007

Abzocke in Antalya

Der Flughafen von Antalya/Türkei gehört zur Fraport AG. Dass die dort von den Gastronomen genommenen Preise unverschämt sein sollen, habe ich bereits irgendwo gelesen. Gestern habe ich die Erfahrung selbst machen dürfen.

Mit 2 kleinen Kindern und meiner Ehefrau sind wir um 10:30 vom Hotel abgefahren, das Einsammeln der anderen Gäste dauerte alleine eine Stunde, nach einer weiteren Stunde Fahrtzeit waren wir gegen 12:30 am Flughafen und mussten uns die Zeit bis 15:00 vertreiben bis das boarding begann.

Also kehrten wir in den Burger King ein, der hier zwar namentlich erwähnt wird, mit seinen Preisen aber wohl durchaus repräsentativ sein dürfte. Für zwei Doppel Whopper Menüs und eine 0,5 l Flasche stilles Wasser zahlten wir nicht 15,00 EUR, nicht 20,00 EUR, auch nicht 30,00 EUR, sondern 34,00 EUR. Für den Preis gehe ich mit meiner Frau in ein gepflegtes slow-food-Restaurant und esse dort ein Rumpsteak.

Allerdings war der Manager so freundlich unsere Thermoskanne mit heißem Wasser für die Zubereitung von Milchfläschchen zu füllen, ohne dies zu berechnen.

Mittwoch, September 26, 2007

Poetischer Frustabbau

Die CDU tritt voll Elan,
bei der Bundestagswahl an.

Mit uns, ist klar, wird alles besser,
so wetzen wir die scharfen Messer,

Doch kaum stehen wir oben an der Macht,
wird alles anders als gesacht.

Denn statt die Macht zu Bessrem nützen,
begnügt man sich auf dem Thron zu sitzen.

Regieren war der ganze Zweck,
Wofür eigentlich ? Wen schert DER Dreck !

Freitag, Juli 27, 2007

Fundstück ? Der steht doch glatt schon länger da

Jedenfalls ist er mir heute zum allerersten Mal aufgefallen.

Baum im Gegenlicht


In Weinheim, Unterer Bürgerpark, steht ein Nadelbaum (Thuja).


Baum - Nahaufnahme

Die obere Hälfte ist eindeutig Nadelgehölz. Unten sind jedoch Blätter zu erkennen.


Stamm

Weil der Baum von Efeu umringt ist.

Mittwoch, Juni 27, 2007

Nur mal angenommen

also wirklich als reine Hypothese, Jan Ullrich wäre tatsächlich bei seinem Tour-Sieg 1997 gedopt gewesen, was würde sich ändern ? Er hätte gegen das Regelwerk der Sportverbände verstoßen. So what ?

Wenn man aber die Geständnisse der Kollegen berücksichtigt, wäre er ja nicht alleine der Falschspieler gewesen, es hätten vielmehr alle betrogen.

Da keine Wettbewerbverzerrung vorliegt, ist seine sportliche Leistung immer noch als herausragend zu bezeichnen, weil er in der freien Klasse (mit Doping) eindeutig der Beste war.

Dienstag, Juni 26, 2007

Nutzen noch nicht erkennbar

Seit ein paar Tagen habe ich auch einen Xing-account. Das soll eine Internet-Plattform sein, um geschäftliche Kontakte zu knüpfen, zu pflegen oder zu vertiefen.

Ich habe dort auch schon, wenn auch mühsam, einige Menschen wiedergefunden, von denen ich seit längerer Zeit nichts oder nur wenig gehört habe.

Für die Auffrischung alter, bestehender Kontakte mag die Sache ja ganz nützlich sein.

Die große Enttäuschung ist allerdings das Finden neuer Kontakte. Da die Suchfunktionen bei einfacher, kostenloser Mitgliedschaft nur sehr eingeschränkt nutzbar sind, ist die Recherche nach nützlichen neuen Kontakten eigentlich ein Glückspiel, da nur wenige Suchparameter zur Verfügung stehen.

Sucht man nämlich nach Branche oder Ort, kommt der Verweis auf die kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft. Nun ja, wir alle wollen von dem leben können, was wir machen, aber ob ich nun wirklich dafür zahlen will, um Leute zu finden, die ich auf anderem Weg wohl auch ermitteln könnte, weiß ich noch nicht. Noch ist der Nutzen für mich nicht erkennbar. Jedenfalls werde ich davon absehen meine Mandanten als Kontakte zu führen. Das verträgt sich nämlich nicht mit der Verschwiegenheitspflicht.

Dienstag, Juni 19, 2007

Das wäre das Ende des Anwaltsberufes

Wie handelsblatt.com heute berichtet, sind keine übertriebenen Anforderungen an einen Operationsbericht zu stellen. "Schließlich müsse er nicht auf die Vorbereitung eines Haftpflichtprozesses des behandelnden Arztes hinzielen und in eine Rechtfertigungsschrift ausufern." OLG Koblenz, Urt. v. 27.7.2006 – 5 U 212/05.

Wo kämen wir denn hin, wenn jeder sein Handeln danach ausrichten müsste, dass es in gerichtsverwertbarer Weise dokumentiert in einem künftigen Rechtsstreit Verwendung finden könnte.

Wenn so viel Sorgfalt aufgewendet wird, ist der anschließende Prozess überflüssig, weil nichts passiert ist, worüber noch gestritten werden könnte.

Jetzt können aber eine Million (oder so) unabhängige Organe der Rechtspflege tief durchatmen.

Dienstag, Juni 05, 2007

Geburten in Deutschland sanken 2006 auf historischen Tiefstand

Na und ? In meiner Familie gehört es seit langem zum guten Ton nicht immer alles der Masse nachzumachen. Meine Eltern (3 Kinder) wurden 2006 nämlich von jedem Kind mit einem Enkel beschenkt und sind nun 5-fache Großeltern.

Allerdings kamen die Enkel 3 und 4 nicht in Deutschland zur Welt, sind aber auch deutsche Staatsbürger.

Laienhafte Gedanken zur Online-Durchsuchung

Das internet wird auch world wide web genannt, weil es durch eine globale Vernetzung von Computer- und Serversystemen einen weltweiten Daten- und Informationsaustausch gewährleistet. So kann ich meine Beiträge überall schreiben und immer über die gleiche www.-Adresse abrufen. Dabei weiß ich gar nicht, wo der server steht, auf dem meine veröffentlichten Beiträge, aber auch die noch nicht veröffentlichten Entwürfe gespeichert werden.

Und jetzt versuchen wir einmal mit typischen juristischen Gedanken uns einem Ergebnis zu nähern.

Welche Rechtsordnung ist anwendbar, welches Gericht ist zuständig ?
Die Rechtsordnung des Staates, in dem der server steht, auf dem die Daten gespeichert werden ? Die Rechtsordnung des Staates, in dem sich die Person überwiegend befindet, die die Daten produziert ? Oder etwa die Rechtsordnung des Staates, in dem sich der PC, an dem die Daten produziert werden körperlich befindet, oder die Rechtsordnung des Staates, in dessen Hoheitsgebiet die Einwahl ins internet erfolgt, oder ist der Ort maßgeblich, an dem die Daten empfangen werden können ? Oder die Rechtsordnung des Staates, in dem sich die durchsuchende Behörde befindet ?

Da eine deutsche Staatsanwaltschaft sich wohl kaum nach der Rechtsordnung der Niederländischen Antillen richten wird, und umgekehrt, wird also jede Strafverfolgungsbehörde weltweit sich nach den rechtlichen Vorgaben ihres Heimatstaates richten. Für den internet-Nutzer bedeutet dies letztlich, dass im Extremfall 192 Staaten sich das Recht herausnehmen, Zugriff auf die Daten der Festplatte oder des Servers zu nehmen.

Resigniert komme ich zu dem Schluss, dass wir in Deutschland trefflich über Sinn, Unsinn, Nutzen und Gefahren einer online-Durchsuchung debattieren können. Sobald es die technischen Möglichkeiten hierzu gibt, werden diese weltweit eingesetzt werden können.

Spannend dürften allenfalls die nachgelagerten Fragen sein, ob die Erkenntnisse aus online-Durchsuchungen weitergegeben und ausgetauscht werden dürfen, unter welchen Voraussetzungen diese Erkenntnisse vor deutschen Gerichten verwertet werden dürfen, und unter welchen Voraussetzungen einem Auslieferungsverlangen stattgegeben werden darf, wenn sich die Vorwürfe auf derartig erlangte Erkenntnisse stützen.

Wie gut, dass ich eigentlich Familienrechtler bin.