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Sonntag, Oktober 25, 2009

Urlaubssplitter

Ohne meinen dreijährigen Sohn, wäre mein Urlaub zu Ende gewesen, bevor er begonnen hätte. Er war es nämlich, der uns am Tag der Abreise noch so rechtzeitig zu nachtschlafender Zeit geweckt hat, dass wir ungelogen noch in allerletzter Sekunde den Check-In-Schalter am Flughafen erreichen konnten. Danke, Junior.

Mein Dank gilt auch der verständnisvollen Polizistin, die uns auf der Fahrt zum Flughafen zur Kontrolle herausgewunken, aber nach kurzem Hinweis auf den bestehenden Zeitdruck sofort weiterfahren lies. Danke, Freundin und Helferin.

Mein Gruß geht an den englischen Spaziergänger, der ein T-Shirt mit der Aufschrift "You 'll never walk alone" trug und ohne Begleitung den Strand entlang schlenderte.



Ein herzlicher Gruß geht auch an die Verfasser dieses Busfahrplanes:

Wir haben ungelogen jeweils eine Dreiviertelstunde im nasskalten Wetter ausgeharrt, bis endlich DER Bus kam, der sowohl bei der Hinfahrt als auch bei der Rückfahrt von dem selben Fahrer gesteuert wurde.

Zu den schönsten Variationen der deutschen Sprache zählte dieser dezente Hinweis im Speisesaal:
(und wir waren nicht in der Türkei)

und diese Laufschrift am Flughafen:




Dass "Suzmmen" eigentlich "ZUSAMMEN" heißen sollte, lies sich nur nach mehrfacher Lektüre des dahinrasenden Untertitels rekonstruieren.

Mittwoch, September 23, 2009

Kurzkrimi

Ich war mit den Kindern im Urlaub.

Am hoteleigenen Spielplatz wurde ich Zeuge einer versuchten Tötung.

meine Jungs spielten in kindlicher Unschuld auf dem Rutschbahnturm und ahnten nichts von der Schlechtigkeit dieser Welt, als die idyllische Ruhe jäh gestört wurde.

Aus heiterem Himmel oder vielmehr ohne Vorwarnung aus der den Spielplatz einfriedenden Hecke stürzte ein Vogel mit aufgeregtem Gezwitscher und hektischem Geflattere auf den Sandplatz hernieder und hatte etwas Grünes im Schnabel.

Neugierig näherte ich mich dem Tatort, um den Grund dieses Aufruhres zu erfahren.

Der Täter fühlte sich offenbar ertappt und lies von seiner ruchlosen Tat ab.

Benommen und mit einem in seiner Beweglichkeit sehr eingeschränktem linken Vorderbein,

entfaltete sich

vor den staunenden Augen des Betrachters

eine Gottesanbeterin,

die sich ohne Zögern davon machte, indem sie den Stamm der schattenspendenden
Pinie erklomm.



Die schlechte Bildqualität bitte ich zu entschuldigen, befand sich doch meine Profikameraausrüstung im Safe, so dass nur mein Fotohandy als Dokumentationshilfe zur Verfügung stand.

Donnerstag, Dezember 18, 2008

Scheiße, was tun dagegen ?

Um Hundeexkrementen Herr zu werden, lassen sich die lieben Leute ja so manches einfallen. Ich selbst bin auch schon kreativ geworden.
Mein damaliger

Vorschlag

Jetzt habe ich ein anderes Schild mit eindeutiger Aussage entdeckt.



Ob diese Wortwahl vor einem Kindergarten angemessen ist, darüber lässt sich trefflich streiten. Ich gebe aber zu bedenken, dass diese Kinder noch nicht des Lesens kundig sind, es also an den Eltern liegt, die Aussage des Schildes wortwörtlich zu kommunizieren.

Montag, August 11, 2008

Verbrecherjagd

Kaum aus dem Urlaub zurück, wird man zu Hause sofort mit der rauhen Realität konfrontiert.

Diese wunderschöne Jugendstil-Tür







wurde letzte Woche von jemandem zerstört, dem ich hiermit schwöre, dass er für den Schaden aufkommen wird, bis zum letzten Cent.




Ganz zu schweigen davon, dass kleine Kinder in diesem Haus leben, der Brand nur durch Zufall frühzeitig entdeckt wurde und diese Türe der einzige Weg nach draußen gewesen wäre.

Now there is a new sheriff in town.

Grüner Daumen

Die Nachbarin einer Bekannten in ... (sag' ich nicht) hat offensichtlich unglaubliche gärtnerische Fähigkeiten, die sie nutzt um ihren grasgrünen "Tee" anzubauen.


Überzeugen Sie sich selbst.



Montag, Juli 07, 2008

Achtziger Jahre Chic

Dieses Hemd habe ich etwa im Jahre des Herrn eintausendneunhundertvierundachtzig zum Preis von 500 Pfennigen erworben, dies entspricht 255 €urocent.

Obwohl es nicht mit Perw.ll gewaschen wurde, sieht es immer noch aus wie neu. (was man vom Träger nicht behaupten kann - der ist aber ganz sicher nicht mit P.....l gewaschen)


Freitag, Januar 11, 2008

Fundstück - genau hingeschaut

Ein Verkehrsschild, mit der Bedeutung "Einfahrt verboten", darunter die Einschränkung, dass Berechtigte, von dem Verbot ausgenommen sind.



Im deutschen Schilderwald ist das ja eigentlich kein außergewöhnlicher Anblick.


Wenn man nun aber weiß,



dass diese Schilder vor der Einfahrt zu einer öffentlichen Tiefgarage stehen, dann sollte man ins Grübeln kommen.

Einfahren dürfen nur Berechtigte, Berechtigte sind auf jeden Fall Stellplatzinhaber, wie soll ich denn einen Stellplatz ergattern, wenn ich gar nicht einfahren darf ?

Für mich macht das runde Schild mit rotem Rand auf weißem Grund keinen rechten Sinn.
Vielleicht liegt es ja daran, dass diese Tiefgarage von so wenigen Leuten genutzt wird, obwohl dort sogar die erste Stunde frei, gratis, für umme (wie man in der Kurpfalz sagt) ist.

Übrigens, schräg gegenüber liegt mein beruflicher Daseinsmittelpunkt ! :=)

Nochmal übrigens, zur Ehrenrettung der Betreiber: Bis vor 3 Jahren war die Garage noch nicht öffentlich zugänglich, damals hatte das Schild noch seine Berechtigung.

Donnerstag, Januar 10, 2008

Der Kaffee schmeckt so seltsam

Ich habe auf meinem Schreibtisch ständig eine Tasse stehen, die ich Ende 2004 anlässlich der Geburt meines Sohnes habe anfertigen lassen. Diese steht also dort seit knapp 3 Jahren.


Daneben habe ich meine Privattasse, die mir zu Beginn meiner Tätigkeit von den Mitarbeitern und Kollegen verehrt wurde, aus der ich sonst meinen Kaffee zu mir nehme. In alter Studentenmanier langt ja die Benutzung einer Tasse pro Tag; ich nehme also nicht jedesmal eine frisch gespülte Tasse aus dem Schrank.


Heute Mittag greife ich in Gedanken versunken zu einer leeren Tasse auf meinem Schreibtisch, gehe zur Kaffeemaschine, fülle diese und trinke sie nach und nach leer.


Erst jetzt fällt mir ein Kratzen im Hals auf und dass ich eine andere Tasse in der Hand halte , als die aus der ich sonst trinke.




Wenigstens wurde die andere Tasse auch mal wieder gespült...

Dienstag, Dezember 04, 2007

Fundstück - Der Teufel steckt im Detail

Die Waschmittelhersteller ver(sch)wenden viel Zeit und Geld, um eine Marke zu etablieren.

Doch sehen sie selbst.





Ein ganz gewöhnlicher Waschmittelkarton....




....der für den in Hausarbeiten eher ungeübten Juristen nützliche Verbraucherinformationen im engeren und im übertragenen Sinne bereithält ...




Doch hier stolpert der Jurist über etwas, was die fleißige Hausfrau wohl erst gar nicht gelesen hätte.


Hatte ich nicht ein Päckchen Omo gekauft ? Wieso steht da Sunil ?

Freitag, Juli 27, 2007

Fundstück ? Der steht doch glatt schon länger da

Jedenfalls ist er mir heute zum allerersten Mal aufgefallen.

Baum im Gegenlicht


In Weinheim, Unterer Bürgerpark, steht ein Nadelbaum (Thuja).


Baum - Nahaufnahme

Die obere Hälfte ist eindeutig Nadelgehölz. Unten sind jedoch Blätter zu erkennen.


Stamm

Weil der Baum von Efeu umringt ist.