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Dienstag, März 26, 2013

Fundstück aus einem familienrichterlichen Beschluss

Posteingang am 26.03.2013

In der Familiensache

Geht, Keinen / Was, An

erlässt das Amtsgericht Timbookedtwo durch den/die/das Richter Hatauch Nennamen am 21.03.2013 auf Grund der mündlichen Verhandlung vom 02.04.2013 folgenden Beweisbeschluss ....

(Mit Schreiben vom 22.03.2013 wurde im Hinblick auf den Beweisbeschluss der Termin am 02.04.2013 aufgehoben)

Dienstag, November 22, 2011

Sprachspielereien

Heute morgen ist mir dieser Veranstaltungshinweis aufgefallen:

Fundstücke - Cosas perdidas: Fotovortrag zu Nicaragua


Der spanische Ausdruck "cosas perdidas" wird als "Fundstücke" übersetzt. Wörtlich bedeutet er aber "verlorene Sachen".

Darf man Dinge, die zwar jemand verloren hat, die aber jemand anders wieder gefunden hat, noch als verlorene Sachen bezeichnen?

Man darf wohl, denn es kommt darauf an, aus wessen Sicht man die Sache sieht, der des Verlierers(m./w.) oder aus der Sicht des Finders (m./w.).

Wobei es durchaus Fundstücke gibt, die gar niemand verloren hat...

Montag, Oktober 10, 2011

Ach, was muss man doch von bösen Vätern hören oder lesen:

"Es mag schon sein, dass die Zeugung des Kindes bewusst vollzogen wurde - allerdings offensichtlich nur von der Kindesmutter."

Montag, September 27, 2010

Hohl(er) Spiegel

Ich bekenne: Der Hohlspiegel am Schluss der Printausgabe des "Spiegel" zählt zu meiner Lieblingslektüre. Man kann sich meine diebische Freude über dieses Fundstück vorstellen.

Auf Spiegel, S. 96, Heft 39/27.9.10 heißt es:

Deutschland ist ein armes Land, so steht es jedenfalls in der offiziellen EU-Statistik. Die sog. Armutsgefährdungsquote beträgt 15 Prozent; bald jeder sechste Deutsche ist demnach von Armut bedroht. In keinem der angrenzenden Nachbarstaaten sieht es schlechter aus. Von verhältnissen wie in Tschechien (9 Prozent) kann Deutschland nur träumen. Näher liegen wir an Bulgarien (21 Prozent).
Und ich dachte, das arithmetische Mittel zwischen 9 und 21 läge bei 17 :=)

Dienstag, Mai 04, 2010

Fast richtig

Schlusssatz einer Klageerwiderung zu den vorgerichtlichen Anwaltsgebühren:

und darüber hinaus unberücksichtigt lassen, dass gem. § 15a RVG eine Anrechnung der Verfahrensgebühr auf die Geschäftsgebühr zu geschehen hat.

Dienstag, November 17, 2009

Danke, vielen Dank

Heute erhalte ich eine Briefsendung. Weil mir die Briefmarke ins Auge fällt, deren verwendung wird schließlich immer seltener, schaue ich sie mir genauer an, eine 55 C€nt-Briefmarke "2000 Jahre Varusschlacht". Aber irgendetwas fehlt. Genau, denke ich, wo ist der Stempel?

Ich drehe den Briefumschlag um und finde ihn auf der Rückseite. Ich könnte die Marke also nochmals verwenden, aber ich hebe den Umschlag lieber als Kuriosität auf.

Übrigens, der Poststempel datiert vom 11.11.2009 (!!!)

Freitag, Oktober 16, 2009

Passt nicht

Meine Mandantschaft kam (ohne Einkauswagen und fern jeder Rolltreppe) vor einem Supermarkt zu Fall, weil eine Bodenplatte zu hoch stand.
Jetzt lehnt die Haftpflichtversicherung die Ansprüche ab, weil...

"An dem Einkaufswagen konnten keine Auffälligkeiten, insbesondere Defekte festgestellt werden. Die Einkaufswagen unserer VN sind mit einer speziell für das Mitführen auf Rollsteigen geeigneten Rollenausstattung ausgerüstet. Hierbei bestehen die Radscheiben aus einer nicht drehbaren Auflagefläche und zwei größeren Radscheiben, die bewirken, dass der Einkaufswagen auf der Rollsteige von alleine nicht in Bewegung geraten kann, am Ende der Rollsteige jedoch ohne Weiteres wieder von der Rollsteige gedrückt wird."
Ob wir den selben Vorfall meinen?

Montag, April 27, 2009

Metallurgie des Älterwerdens

Älter zu werden bedeutet:

Blei in den Knochen

Silber in den Haaren

Gold in den Zähnen

(Verfasser: Unbekannt)

Mittwoch, März 18, 2009

Nett, diese unfreiwillige Komik

Sie sind immer öfter anzutreffen. Webseiten mit Audio-Service. Statt den Artikel selbst zu lesen, kann man ihn sich vorlesen lassen. Obwohl ich des Lesens kundig, mächtig und willens bin, habe ich soeben die Probe auf's Exempel gemacht.

Dieser Text:

Das OLG Düsseldorf (Beschl. v. 05.03.2009 - Az.: I-10 W 151/08) hat entschieden,


auf der Seite von Dr. Bahr, Hamburg, wird von der sympatischen Computerstimme wie folgt wiedergegeben:

Das Olk Düsseldorf, Link, Beschl Punkt Vau 5. März 2009 Aktenzeichen i-zehn-Watt 151 Schrägstrich 08 hat entschieden...

Danke, ein Tag, der so heiter beginnt, muss einfach gut werden. Und Danke auch für die Technikvorreiter, die sich trauen nützliche Technik trotz ihrer noch bestehenden Unvollkommenheit einzusetzen. Nur dadurch kann die Entwicklung vorangetrieben werden.

Mittwoch, Februar 04, 2009

Sitcom live

Ich wurde heute Ohrenzeuge folgenden Dialoges:

Nachdem ER SIE mehrfach sprachlich verbessert hat...

SIE: Zum Glück habe ich ja Dich, da kann ich noch viel lernen.
ER: Zum Glück habe ich ja Dich, da komme ich mir immer so klug vor.
(Pause)

ER,SIE,: lachen, japsen nach Luft

Dienstag, Januar 27, 2009

Mannheimer Krawattenstreit vom Landgericht beigelegt

Das Mannheimer Landgericht entschied am Dienstag, dass die Zurückweisung durch den Amtsrichter rechtswidrig war. Anwälte müssten nicht grundsätzlich einen Schlips tragen, wenn sie ihren Mandanten vor Gericht verteidigten. (Az.: 4 Qs 52/08)

Quelle: newsticker auf RNZ.de
siehe auch: morgenweb.de

Zur Vorgeschichte, siehe hier, zur Lösung hier

Auch ein Weg aus der Finanzkrise

Aus einer Kostengrundentscheidung:

Die Kosten des Rechtsstreites tragen der Kläger/Widerbeklagte Ziff. 1 zu 2/5, die Widerbeklagte Ziff. 2 zu 1/5, der Beklagte Ziff. 1 zu 9/20, die Beklagte Ziff. 2/Widerklägerin zu 3/5.


Das ist immerhin eine Rendite von 13/20 oder 65 %.

Freitag, Januar 23, 2009

Wer hätte das gedacht. Obamas Ideenquell wurde gefunden

Yes we can -

mit diesem slogan hat Obama Millionen Wählerinnen und Wähler in seinen Bann gezogen.
Zu seinem Glück gehört die Gruppe der 2 bis 10-jährigen Amerikaner nicht zu den Wahlberechtigten. Nur so ist es zu erklären, dass sich Präsident Obama nicht schon längst einem Plagiatsvorwurf stellen musste.

Hier der absolute Beweis: Ton an, Film ab

http://www.youtube.com/watch?v=bA16sqCusbY&feature=relat...

Jo, wir schaffen das. Ist ja auch logisch. B. Ob(ama) ist ein eindeutiges weiteres Indiz.

http://www.youtube.com/watch?v=iq4_RiT3KMY

Freitag, Dezember 12, 2008

Upps

In einer Vaterschaftsanfechtungsklage vertrete ich die (volljährige) Mutter und habe für das wenige Monate alte Kind die Bestellung eines Ergänzungspflegers beantragt.

Das Vormundschaftsgericht kommt diesem Antrag zwar nach, im Beschluss sind aber die Vornamen, die sich sehr ähnlich sind, etwa Antje zu Anja, vertauscht.

Gerne hätte ich den Rechtspfleger diskret auf diesen Lapsus aufmerksam gemacht; doch wie fast schon üblich ging bei Gericht mal wieder niemand ans Telefon.

Auf meine höfliche Bitte per Fax ging heute der Berichtigungsbeschluss ein.

Mittwoch, Oktober 15, 2008

Ohne Worte

Aus:
Reiserecht - Hochschule Kempten Newsletter 10/2-2008 Oktober 2008
Der Newsletter des CCR Competenz Centrum Reiserecht an der Hochschule Kempten Leitung: Prof. Dr. jur. Ernst Führich

14. Oktober 2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

nun leiden also schon meine Studierenden unter der Finanzkrise. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) erhöht die Zinsen für Studiendarlehen von bislang 6,29% auf über 7% als "Folge der Kapitalmarktkrise"! Zu Recht hat Karl Born, Ex-Tui-Chef und wortgewaltiger Kundenrechtler in seinen "Bissigen Bemerkungen" gepoltert:

" Ausgerechnet die KfW, die noch über 350 Mio. Euro pennerhaft der bankrotten Lehman-Bank hinterher warf. Ausgerechnet die KfW, die total die Aufsicht über ihre Tochtergesellschaft IKB verpennte, was zu einer Belastung der deutschen Steuerzahler von mehr als 1 Mrd. Euro führte. Die Banker, die durch ihr Unvermögen Geschichte geschrieben haben, versuchen jetzt einen klitzekleinen Teil des vermurksten Geldes zurückzuholen. Ausgerechnet bei jenen, die sich nicht wehren können. Die Dummheit dieser Banker belastet die Bildungszukunft. Herzlichen Glückwunsch Deutschland. Frau Merkel, sie wollten Bildung zur Chefsache machen. Greifen sie ein."

Wenn Sie die BBB nicht kennen, klicke Sie mal http://www.karl-born.de.

Totzdem, viele Grüße aus dem bunten und herbstlich warmen Allgäu sendet Ihnen

Ihr Prof. Dr. Ernst Führich


To good to be forgotten

Dienstag, Oktober 07, 2008

Ein Bon, kein Bonbon



Ich gestehe, das war mein Mittagessen heute. Das ist allerdings keine Nachricht wert.

Schauen wir auf die ausgewiesene Umsatzsteuer, dann kann der Fachmann/die Fachfrau/das FachES stutzig werden. Ich habe das Essen zum Verzehr vor Ort gekauft. Das freundliche Faktotum hinter der Kasse fragte nicht einmal "Für hier, oder zum Mitnehmen ?"
Hätte ich das Essen mitgenommen, wäre der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von 7 % zutreffend gewesen. Da ich meine Burger vor Ort verzehrt habe, hätten 19 % gebucht werden müssen.

Wofür allerdings die 0,06 Euro für den Regelsteuersatz angefallen sind, ist mir schleierhaft. Nach meinem Dafürhalten habe ich doch durchweg Nahrungsmittel erworben. Selbst wenn es das Ketchup wäre, so fände ich 0,39 Euro zu hoch und es ist schließlich auch mit 0,00 Euro ausgewiesen.

Ich werde mir in Zukunft meine Kassenbons öfter sehr genau anschauen.

Donnerstag, Oktober 02, 2008

Zitat des Tages

Herr Ramsauer, wird die CSU nach der Wahlschlappe wie ein angeschossenes Wildschwein in Berlin wüten?

Wir fühlen uns weder angeschossen noch waidwund, noch als Schweine.


Quelle: FAZ.de