Samstag, März 13, 2010
Aus der Not eine Tugend machen
Es lebe die nachhaltige Versorgung mit ständig erneuerbarer Energie!
Samstag, November 14, 2009
Echt Geniales System
Es gibt neuerdings sog. Express-Kassen, an denen die Kunden die Ware selber scannen und mittels Karte bezahlen können. Das System soll wohl schneller, einfacher und billiger sein, als das herkömmliche mit Kassenkraft, die scannt und kassiert.
Was mir aufgefallen ist; der Laden war sehr gut besucht, es hatten sich lange Schlangen vor den Kassen gebildet. Trotzdem waren nicht alle Kassen besetzt. Das könnte ich vielleicht noch verstehen.
ABER:
An den sog. Express-Kassen standen ein oder zwei Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen um den Kunden oder Kundinnen den Umgang mit dem Scanner oder der Scannerin zu erklären (ich hoffe die Wortwahl ist politisch korrekt genug).
Und vor dem Ausgang waren weitere Mitarbeiter damit beschäftigt, die Einkaufswägen der Kunden zu überprüfen, ob tatsächlich alles gescannt und bezahlt wurde, was da so der Heimat entgegen gefahren wurde.
Ich hätte es deutlich besser empfunden, wenn dieser Personaleinsatz dazu verwendet worden wäre, die geschlossenen Kassen zu besetzen und so den Durchlauf zu erhöhen.
Aber diese Idee ist wohl viel zu einfach, als dass eine Unternehmensberatungsfirma daruf kommen könnte.
Ich Könnte Etwas Anderes
vorschlagen...
Mittwoch, März 04, 2009
Kuchen
Endlich zu Hause angekommen, entdeckte ich in der Küche einen frisch gebackenen, gedeckten Apfelkuchen, dessen Anblick mir das Wasser im Munde zusammen laufen lies.
Die beste Ehefrau aller Zeiten hatte am Samstag beim Einkaufen für eine Nachbarin eine Gurke mitbesorgt und ihr diese geschenkt. Das war der Dank dafür.
90 Minuten Arbeit eines Anwalts sind also so viel wert wie eine Gurke.
Donnerstag, November 13, 2008
Auch eine schöne Berufsbezeichnung
nun das:
Dr. med. fett Sowieso
>Schönheitschirurg<
Mein Dank geht an die Veterinäre, die mich mit Dr. med. vet. inspiriert haben.
Dienstag, November 11, 2008
Warum bin ich nicht selbst darauf gekommen ?
Auf das Forderungsschreiben geht eine handschriftliche Notiz ein, man habe die Arbeit von der Krankenkasse gutachterlich überprüfen lassen; sie sei mangelhaft.
Auf ein weiteres höfliches Schreiben, doch das Gutachten zur Verfügung zu stellen, geht heute folgendes Schreiben hier ein, auf einem sonst weißem Blatt Papier steht:
2. Die von Dr. XYZ am xx.xx.yyyy gelegte Kunststofffüllung an Zahn ff hatte nicht medizinischen Standard entsprochen.
Darunter handschriftlich:
Ich hoffe das reicht Ihnen aus.Wer weiß, wieviel ein ordentliches Sachverständigengutachten kostet, dem müssen nun die Schuppen aus den Haaren fallen. Man nehme ein Textprogramm, schreibe die streitentscheidende Botschaft nieder, und sende dies kommentarlos an die Gegenseite. Mit derartigen Petitessen, wer, wann und wo die Feststellung getroffen hat, muss man sich doch nicht lange aufhalten. Und wer braucht schon eine Begründung ?
Dienstag, Oktober 14, 2008
Originelle Idee
Statt Klage einzureichen, wird mein Mandant unter Hinweis darauf, dass er ja nach diesem Beschluss die entsprechende Summe dem Anspruchsteller schuldet, zur Zahlung aufgefordert.
Wozu überhaupt noch Klage erheben, wenn es ein PKH-Bewilligungsbeschluss doch auch tut ? Nur mit der Zwangsvollstreckung könnte sich ein klitzekleines Problem ergeben, aber der findige Kollege wird hierfür auch schon eine Lösung parat haben.
Samstag, Oktober 04, 2008
Warum eigentlich nicht
Philipp C. Munzinger
neben anderen guten Eigenschaften
auch Rechtsanwalt
Montag, September 29, 2008
Glanzleistung
Börsentechnisch gesprochen hat die Abwärtstendenz des bayerischen SPD-Kurses eine Bodenbildung gefunden.
Donnerstag, September 25, 2008
So viel dazu
Ja, er wäre der Dozent.
Thema: Arbeitsorganisation und Zeitmanagement
Mittwoch, September 17, 2008
Ich auch
wenn ihr einer insolventen Bank so mir nichts-dir nichts mal eben 300 Millionen überweisen könnt, dann zahlt mir bitte 30 Tausend Euro auf mein Konto, das sind o,1 Promille von dem Betrag, den ihr offenbar ohne großen Aufwand verschmerzen konntet. Wenn ihr noch dazu mit einer Rückzahlungsquote von 10 Prozent (ohne Zinsen) einverstanden seid, dann dürfen es auch gerne 50.000 Waigel-Dollar sein. Im Gegensatz zu den Torwart-Geschwistern biete ich die Zahlung binnen 1 Monat an.
Meldet euch.
Freitag, Juli 18, 2008
Mustertext für Anwaltshomepages
Lieber Besucher, liebe Besucherin
vielen Dank für ihr Interesse an unserer Kanzlei. Unsere kompetenten Mitarbeiter und Berufsträger werden Ihnen gerne fachliche Fragen beantworten, sie rechtlich beraten und gerichtlich und außergerichtlich vertreten.
Sie können sich gerne auch mit telefonischen oder per e-mail übermittelten Anfragen an uns richten.
Bitte überweisen Sie dazu im Voraus einen Betrag von mindestens 50,- EUR oder was Sie für angemessen halten. Als Verwendungszweck geben Sie bitte "Beratung" und ein von Ihnen frei wählbares Kennwort an, damit wir ihre Anfrage mit dem Zahlungseingang in Übereinstimmung bringen können.
Selbstverständlich können wir unsere Tätigkeit nicht kostenlos erbringen. Auch ein rechtlicher Ratschlag ist grundsätzlich zu vergüten.
Je nachdem wie hoch sie die Wertschätzung unserer Kenntnisse durch ihre Vorschusszahlung zum Ausdruck bringen, werden wir die Zeit bemessen, die wir für ihr Problem erübrigen werden. Unser Stundensatz liegt bei 111,12 Euro pro angefangener ...stunde.
Dass sich komplexe Sachverhalte nicht am Telefon klären lassen, oder umfangreiche Vertragsausarbeitungen, die ihrem Einzelfall gerecht werden sollen, ohne vorherige persönliche Vorsprache nicht per e-mail übermittelt werden, bitten wir dabei zu berücksichtigen.
Mein besonderer Dank geht an die Kollegen Schwartmann, der mich in der Sache inspiriert hat und Melchior, der sich endlich einen sinnvollen disclaimer auf einer Anwaltshomepage wünscht.
Freitag, Juli 04, 2008
Ist Erfolg planbar ?
Der Eintritt eines bestimmten Erfolges ist als Ergebnis unzähliger Wechselwirkungen verschiedenster Kausalverläufe niemals sicher, aber die Wahrscheinlichkeit des Eintritts des gewünschten Ergebnisses lässt sich erhöhen.
Dies wurde mir bei einem kürzlich geführten Gespräch anhand eines gut nachvollziehbaren Beispieles veranschaulicht.
Zwei Menschen leben auf einer einsamen Insel. Der eine baut sich ein Floß mit Segel, der andere ein Ruderboot.
Das Floß ist dem freien Spiel der Elemente schutzlos ausgesetzt; es treibt mal in diese Richtung, mal in eine andere, oder bewegt sich bei Flaute fast nicht vom Fleck.
Dem Ruderboot kann der andere mit Muskelkraft Vortrieb geben oder die Richtung ändern.
Wind und Wetter sind beide ausgesetzt und somit dem Risiko des Scheiterns. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass das vom menschlichen Willen gelenkte Ruderboot ein bestimmtes Ziel erreicht ist mit Sicherheit ein Vielfaches höher als bei einem dahin treibenden Floß.
Dienstag, Juni 10, 2008
EU Arbeitszeitrichtlinie
Ich finde vor allem diese Passage bemerkenswert:
Auch der Umgang mit Bereitschaftsdienst spielt in der neuen Richtlinie zur Arbeitszeit eine wichtige Rolle. Sie unterscheidet zwischen "aktivem" und "inaktivem" Bereitschaftsdienst. Als "inaktiv" gilt beispielsweise ein Bereitschaftsarzt, wenn er im Krankenhaus schläft. Genau diesen Passus kritisiert der Marburger Bund: Es sei zu befürchten, dass manche Krankenhäuser nun doch versuchten, die Arbeitszeiten für Ärzte entgegen den Tarifvereinbarungen wieder zu verlängern, indem sie nur noch den aktiven Teil der Bereitschaftsdienste der Arbeitszeit zurechnen.Ich erlaube mir dann einmal die Frage, was denn der "inaktive" Teil der Bereitschaftsdienste arbeitsrechtlich darstellen soll ?
Freizeit ist es jedenfalls nicht. Der diensthabende Arzt (m., w.) kann seine Zeit nicht nach Belieben nutzen, sondern ist entweder zur Anwesenheit im Krankenhaus verpflichtet, oder zumindest dazu, das Krankenhaus binnen kürzester Zeit erreichen zu können. Theater- oder Restaurantbesuche gestalten sich als Glücksspiel. Ein Arzt in Freizeit kann hingegen tun und lassen was er/sie/es will.
In vielen edlen Boutiquen werden die VerkäuferInnen überwiegend nur für ihre Anwesenheit bezahlt, ob nun Kunden kommen oder nicht.
Derartige Vorschläge können eigentlich nur von Beamten kommen, die schließlich nach dem Willen des Gesetzgebers niemals arbeiten müssen.
1Der Beamte hat sich mit voller Hingabe seinem Beruf zu widmen.
Von Arbeit steht da nichts, genauso wenig, ob der Beamte sich wach oder mit geschlossenen Augen hingebungsvoll seinem Beruf widmen soll. (Danke, Gerrick)
Nun nehmen wir einmal an, der/die/das diensthabende Arzt wird um 1:30 jäh von einem Telefonat aus dem Schlummer gerissen. Ab wann wird die Bereitschaftszeit "aktiv" ?
( ) Mit dem ersten Läuten ?
( ) Mit dem ersten Zucken der Äuglein ?
( ) Mit dem Beantworten des Telefonats ?
( ) Mit dem Anlegen der Dienstkleidung und Umhängen des Stethoskops ?
( ) Mit dem Eintreffen beim Patienten ?
Und wann endet die "aktive" Phase wieder ? Mit dem Rückweg zum Bereitschaftszimmer, dem Ablegen der Dienstkleidung, dem Hinlegen oder dem Einschlummern ?Und wie werden die aktiven Zeiten von den inaktiven Zeiten getrennt erfasst ? Über Videoüberwachung ? - nur so eine Idee.
So eine unproduktive Auseinandersetzung ist auch erst wieder möglich, seitdem der Gesetzgeber in seiner Weisheit durch Streichung der Pendlerpauschale den Weg zur Arbeit dem Privatleben zugewiesen hat.
Dafür dürfen diejenigen, die diesen Schwachsinn erfunden haben, die Herren und Damen Bundestagsabgeordnete auf Steuerzahlerkosten sämtliche Verkehrsmittel nutzen und haben darüber hinaus noch eine beachtlich hohe Aufwandspauschale.
Donnerstag, Mai 08, 2008
Wie bleibe ich höflich und sachlich ?
(Mit der Klage werden neben der Hauptforderung auch vorgerichliche Anwaltsgebühren als Verzugsschaden geltend gemacht)
Stellte sich die Sachlage aber so dar, dass der Geschädigte nicht unzweifelhaft erwarten kann, dass der Schuldner sofort und ohne Wenn und Aber zahlen werde, so ist (schadenersatzrechtlich) auch kein Grund ersichtlich, warum ein getrennter vorgerichtlicher Auftrag und dann ein Prozessauftrag erteilt werden muss. Vielmehr ist der Geschädigte aus seiner Schadensminderungspflicht heraus gehalten, das sogleich zu tun, was er sowieso machen werde, nämlich dem Anwalt Prozessauftrag zu erteilen. In diesem Fall sind dann aber die vorbereitenden Maßnahmen bereits Teil des Prozessauftrages, so dass eine gesonderte Gebühr gem. VVRVG 2300 gar nicht anfällt, folglich fällt eine nicht anzurechnende Anwaltsgebühr gar nicht an.
Wie bleibe ich höflich und sachlich ?
Montag, April 21, 2008
Geniale Programmplanung
Dienstag, März 04, 2008
10,9,8 alles aufgewacht
Internetauktionshaus nicht berufswidrig
Der Beschwerdeführer ist Fachanwalt für Familienrecht. Er bot Beratungen in einem Internetauktionshaus an. Dabei handelte es sich um zwei "Beratungen bis 60 Minuten in familien- und erbrechtlichen Fragen" mit Startpreisen von 1 € beziehungsweise 75 € und um einen "Exklusivberatungsservice (fünf Zeitstunden)" mit einem Startpreis von 500 €. Die Rechtsanwaltskammer erteilte dem Beschwerdeführer eine Rüge, da die Versteigerung anwaltlicher Dienstleistungen in der Form von Internetauktionen berufsrechtswidrig sei. Das Anwaltsgericht bestätigte die Rüge.
Die hiergegen gerichtete Verfassungsbeschwerde war erfolgreich....
Da eröffnen sich ja ganz neue Einnahmemöglichkeiten, die sich noch variieren ließen.
Eine Nacktberatung
dürfte wohl berufsrechtliche Schwierigkeiten geben.
Ein Aufpreis für eine halbe Stunde in Reimen oder Sprechgesang dürfte hingegen ebenso zulässig sein, wie eine history-Stunde mit Talar und Perrücke.
Freitag, Februar 15, 2008
Bewerbung
Wie ich gerade lese, sind in der neuesten Steuerhinterziehungsaffäre 600 bis 700 Ermittlungsverfahren eingeleitet worden.
Es werden also in naher Zukunft 600 bis 700 Jobinhaber um ihre Posten bangen müssen.
Falls irgendein Personalchef oder eine Chefin einen unbelasteten Mitarbeiter suchen sollte, stehe ich gerne zur Verfügung.
Ich kann lesen, schreiben und rechnen. Spreche außer hochdeutsch noch andere Sprachen und bin mit Multimedia vertraut.
Wahrscheinlich wird sich das Personalkarusell aber so drehen wie im alten Soldatenwitz:
Kompanie stillgestanden !
Männer, es ergeht aus gegebenen Anlass der Befehl die Unterhosen zu wechseln.
Müller tauscht mit Schulze,
Maier mit Lehmann,
Blaun mit Testerowitsch....!
Warum eigentlich
Für mich gibt es nur zwei gute Antworten auf eine Anfrage:
Ich kenne niemanden, der über ein "Vielleicht" glücklich wäre.